ÜBERLEBEN BEI EINER EXPEDITION IN ALASKA

Für unseren aktuellen Herren-Katalog wurde unsere Outdoor-Kollektion 2018 in Alaska eingehend getestet. Dabei trafen wir den Alaska-Experten Kent John, um zu erfahren, was man zum Überleben in der Wildnis außer der richtigen Kleidung noch braucht.

“Ich bin Kent John, Guide in Alaska. Seit 35 Jahren mache ich Wildnis-Touren und nehme die Leute zum Fischen und Natur-Erleben auf die Alaska Kenai Peninsula und in den Lake Clark National Park mit. Neulinge auf einen Trip vorzubereiten ist immer eine Challenge, macht aber Spaß – als ich meine besten Überlebenstipps für Alaska geben sollte, war ich sofort dabei! Los geht’s…”


9 DINGE, DIE MAN WIRKLICH WISSEN MUSS


1. Wählen Sie Ihre Reisegefährten sorgfältig aus. Das ist wohl am wichtigsten bei der Planung jeder Expedition. Gute Leute machen Regentage lustig, und nicht so gute können sogar einen perfekten Sonnenuntergang ruinieren. Ein Kumpel von mir verbrachte 7 Tage im Regen auf dem Upper Graywolf Trail in den Olympic Mountains im Staat Washington. Tolle Freunde (und ein paar Schluck Jack Daniels am Lager­feuer) machten daraus Erinnerungen für immer.

2. Suchen Sie sich ein Abenteuer aus, das Sie schaffen können! In Alaska kann man so vieles machen – vom leichten Wandern bis zu verrückt waghalsigen Sachen. Aber das Beste bei jedem Trip ist der Thrill des Entdeckens. Oh, das nehme ich zurück – wieder heil und in einem Stück nach Hause zu kommen sollte erste Priorität sein. Alaska hat Weltklasse-Wildnis, doch es gibt auch so viele zugänglichere Spots. Sind Sie unsicher? Nehmen Sie einen Guide.

3. Wählen Sie sehenswerte, aber sichere Über­nachtungsstellen. Camping im Bärenland ist anspruchsvoll – aber wenn Sie vorbereitet, wachsam und vorsichtig sind, werden Sie den Thrill genießen. Etwas Abstand von typischen Wild-Pfaden und Dickicht halten. Sie sollten bei allen Bedingungen ein Feuer machen können. Ein windgeschützter Ort – mit toller Aussicht, falls vorhanden (ein super Blick vom Zelt aus ist eines der besten Dinge am freien Campen).

4. Wählen Sie Top-Piloten. Fast alle Alaska-Expeditionen beginnen in einem kleinen Flugzeug. Wenn Sie in die Wildnis fliegen, buchen Sie den erfahrensten Piloten mit den besten Bewertungen. Lufttaxi-Firmen sind Ihre Partner bei Ihrem Trip, und Sie müssen sich total auf sie verlassen können. Nur der Beste ist gut genug!

5. Denken Sie an die Bären. Essen (und Müll) gehören in versiegelte Behälter, besonders nachts. Sie sollten nie zwischen eine Bärin und ihre Jungen geraten, und überraschen Sie Bären nie – machen Sie Lärm, speziell wenn Sie durchs Dickicht gehen. Und rennen Sie nie, nie weg von einem Bär – langsam und vorsichtig bewegen.

6. Hinterlassen Sie nichts als Ihre Fußspuren. Dieses klassische Mantra für die freie Natur gilt auch hier, doch umso mehr, als es in der Wildnis keine Abfalleimer gibt! Also immer daran denken, alles einzupacken und wieder mitzunehmen – auch riechende Abfälle!

7. Denken Sie dran: Alaska ist Serious Stuff. Ein Ort, an dem Sie mit dem ersten Fehler durchkommen können (kurz vor der Nacht nass werden), aber bei einem zweiten Fehler in Probleme geraten (wie nicht gleich ein Feuer zu machen, um trocken und warm zu werden). Machen Sie sich schlau, auch über das Gebiet, und lernen Sie, wie man im offenen Terrain über­lebt, wo Sie nicht der einzige Carnivore sind! 

8. Packen Sie klug. Nehmen Sie nur mit, was Sie brauchen. Weniger Ausrüstung heißt weniger zum Tragen, und auch weniger Zeit, danach zu suchen! Das Packen gut planen erfordert etwas Zeit, aber es ist gut genutzte Zeit. Nehmen Sie praktisches Multifunktions- Werkzeug mit – es macht Spaß, es zu benutzen, und es spart wichtigen Platz im Rucksack. Die Ausrüstung auf das Wesentliche zu beschränken wird später beim Trip viele Probleme lösen.

 

9. Bleiben Sie in Kontakt. Satelliten-Telefone und clevere neue GPS-Navigation/SMS-Geräte verbinden Sie mit der ‘wirklichen’ Welt zu Hause – beruhigend für Sie und Ihre Lieben.

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