MÖCHTEN SIE AUCH EIN PLÄTZCHEN?

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Das Haus wird duften, Groß und Klein darf nach Herzenslust naschen… die beste Freundin, der gute Nachbar, Tante Frida und alle anderen Lieben werden mit Selbstgebackenem beschenkt.

Ganz oben auf unserer Lieblingsplätzchen-Liste steht das unübertroffene, schlichte Spritzgebäck – knusprig, butterig und nach Belieben variierbar. Und weil uns für Ihr Bestes kein Weg zu weit ist, haben wir Wolfgang Marxen, Sohn eines der wohl berühmtesten Bäcker in Mettlach (dort, wo das deutsche Lands’ End-Hauptquartier wohnt) in seiner Backstube über die Schulter geguckt. Am Ende bekamen wir von ihm nicht nur frisch gebackene, leckere Plätzchen, sondern auch noch das bewährte Familienrezept dafür geschenkt.

Seit 1974 ist Bäckerei-Konditorei Marxen eine beliebte Anlaufstelle für Einwohner und Touristen, die sich in der Mettlacher Fußgängerzone niederlassen für Kaffee und Kuchen, Frühstück oder Mittagstisch. Bäcker Marxen Senior, beide Juniors und Familie stehen Tag und Nacht im Dienste der brotliebenden Allgemeinheit und begrüßen Sie auch gerne im angeschlossenen Café http://www.cafe-marxen.de  oder hauseigenen Hotel http://www.hotel-schwan-mettlach.de

Selbst gemacht und mit Liebe gebacken – man kann auch mit kleinen Gesten große Freude machen. Zum Beispiel mit unserem Spritzgebäck mit Haselnüssen und viel Butter, das schon lange vor Weihnachten zum Zugreifen einlädt. Diese Plätzchen lassen sich hervorragend variieren. Probieren Sie beispielsweise andere Formen. Oder eine Backladung mit anderen Geschmacksrichtungen (Vanille, Zimt, Schokolade)… mischen Sie Marzipan-Rohmasse unter den Teig oder verzieren Sie mit Streuseln, Perlen oder Schokolade… Ihrer Fantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Und jetzt geht’s in die Backstube.

DIE ZUTATEN
Natürlich wird in einer Bäckerei mit anderen Mengen gearbeitet als in der Familie. Die folgenden Mengenangaben sind 1/20 dessen, was Bäcker Marxen an einem vorweihnachtlichem Plätzchen-Backtag so benötigt. Wenn es doch etwas mehr sein darf, verdoppeln Sie bitte einfach die Menge. Von Plätzchen kann man ohnehin nie genug bekommen, oder?

Sie brauchen

  • 310 g zimmerwarme Butter
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 425 g Weizenmehl
  • 25 g feine Speisestärke
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • eine Prise Salz

SCHÜRZE AN, OFEN AN UND LOSGELEGT
Heizen Sie den Ofen auf 180° vor. Zunächst werden Butter, Puderzucker und Ei zu einer schaumigen Masse verrührt. Fügen Sie anschließend Mehl, Stärke, Haselnüsse und eine Prise Salz hinzu und verkneten das Ganze. Das Ergebnis ist ein eher fester, stabiler Teig. Formen Sie einen länglichen Laib daraus, den Sie in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. Um das typische Rillenmuster zu erhalten, wird das Spritzgebäck traditionell durch den Fleischwolf gedreht (das funktioniert bei diesem Rezept am besten) und anschließend in Portionsgröße zerteilt. Wenn Sie eine kreative Ader oder Lust auf Abwechslung haben, formen Sie danach die Plätzchen von Hand. Möglich sind Schleifen, Buchstaben, Kreise, Herzchen und vieles mehr.

EIN BLECH VOLLER FREUDE
Legen Sie die Plätzchen mit ausreichendem Abstand auf ein bemehltes Blech und backen sie ca. 10-12 Minuten, bis sie leicht gebräunt sind. Jetzt braucht das Spritzgebäck nur noch abzukühlen und eventuell verziert zu werden – es schmeckt aber auch so nach mehr!